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Kuchen-Rezept mit Tradition

In vielen Regionen Europas lädt man traditionell nachmittags zu Kaffee und Kuchen ein. Einige nehmen auch Sonntagvormittag ein Stück Kuchen zum Brunch, nach alt-hergebrachtem Kuchen-Rezept. In jedem Fall gehört der Kuchen zu einer Geburtstagsfeier. Dann wird meistens auch noch selbst gebacken, um dem Geburtstagskind eine Freude zu machen.

Regional gibt es dabei Unterschiede und Spezialitäten. Die Bündner Nusstorte und ihre Kuchenrezepte sind zwar weltweit berühmt, jedoch ein typisch Schweizerisches Gebäck. Die Sachertorte kennt jeder als Klassiker aus Wien. Der Überlieferung zufolge soll das Rezept für den Kuchen 1832 ein erst sechzehn Jahre alter Bäckerlehrling entwickelt haben, und zwar an keinem anderen Ort als der Schlossküche des Fürsten Metternich. Der Stollen und seine Rezepte wurde deutlich früher erwähnt. Dresdner Stollen findet erste schriftliche Dokumentation um 1474, wobei er geschmacklich noch deutlich vom heutigen Christstollen differierte.

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Auch die Kleinen helfen mit Auch die Kleinen helfen mit
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Aktuellens Tortenrezept: "Erdbeer-Joghurt Torte"

Wir wünschen viel Spass und Erfolg beim ausprobieren. Erdbeer-Joghurt Torte

Honig fand bereits sehr früh Einzug in die Backstuben. Schon die alten Ägypter verwendeten den Honig in ihren Backwaren und das nicht ohne Grund. Man meinte die goldgelbe, zähflüssige Substanz besässe Zauberkräfte. Daher liess man ihn sich nicht nur gut schmecken, sondern opferte ihn auch den Göttern, damit diese wohlgesonnen wären. Gleichermassen fand man Honig als Grabbeigabe. Noch heute ist Honig in der Weihnachtsbäckerei sehr beliebt.

Kuchen-Rezept für Natürliche Süsse

Auch die beliebten Obstkuchen erfreuen sich einer langen Tradition. Neben dem Honig galten Früchte ebenfalls als Süssungsquelle. Nach wie vor gerne werden beispielsweise Äpfel zu leckeren Obstkuchen verarbeitet. Hier hat jedes Land seine eigene bevorzugte Variante. Einige Kuchen-Rezepte haben bereits mehrere Jahrhunderte überdauert und werden von Generation zu Generation weitergegeben. Äpfel serviert man ebenso in Strudelform. Der Strudel hat seine Wurzeln wahrscheinlich in Ungarn. Dabei umhüllt ein sehr dünner Teig die jeweilige Füllung. Den Käsekuchen kennt man aus verschiedenen Ländern ebenfalls entweder herzhaft oder süss.

Die Deutschen mögen ihn eher süss und erwarten eigentlich einen Quarkkuchen, der auf einem Mürbeteig gebacken ist, wenn sie sich ein Stück Käsekuchen bestellen. Ordert man Käsekuchen in der Schweiz, kann dieser auch herzhaft mit Zwiebeln, Emmentaler und anderen Käsesorten serviert werden. Es gibt noch weitere Rezeptvorschläge mit Nüssen oder Früchten, die zum Probieren einladen.

Der Gugelhupf ist in der Schweiz seit dem 17. Jahrhundert verbreitet, wobei der Name sich anhand der Form erklären lässt, die kugelartig erscheint. Auch der bekannte und sehr schmackhafte Rüeblikuchen wird zum Teil in dieser Form gebacken. Ebenso lecker schmeckt der Rüeblikuchen, wenn er in Tortenform kredenzt wird.

Kuchen frisch halten

Bleibt die Frage der Lagerung, um Gebäck möglichst lange frisch zu halten. Je nachdem um welche Art von Gebäck es sich handelt, ist das ganz unterschiedlich. Vom Weihnachtsgebäck weiss man, dass Kekse sehr gut in einer Blechdose aufgehoben sind, die sich idealerweise luftdicht verschliessen lässt. Auf diese Weise bleiben die Kekse lange knackig frisch. Honigkuchen oder Früchtebrot lagert man dagegen bei Temperaturen um die 17° Celsius in einer Dose.

Genau wie Lebkuchen schmecken sie allerdings am besten, wenn sie frisch sind. Für die Aufbewahrung können Rezept und Kuchen sowie Verarbeitung von Bedeutung sein. Handelt es sich um einen Rührkuchen, hält sich dieser unter der Abdeckhaube oder in Alufolie gewickelt frisch. Blätterteig isst man dagegen besser sofort oder kann ihn am nächsten Tag kurz erneut aufbacken. Das geht allerdings nur, wenn er nicht glasiert ist. Das Gleiche gilt im Übrigen auch für Hefeteig. Der Kühlschrank ist kein guter Aufbewahrungsort für Kuchen.

Der Teig wird im Kühlfach rasch altbacken. Will man allerdings ein Stück Sahne- bzw. Obsttorte aufbewahren, ist der Kühlschrank der Ort der Wahl. Man sollte es jedoch trotzdem nicht länger als maximal zwei Tage aufheben. Das Einfrieren ist weder beim Kuchen noch bei Torten ein Problem, das sagen auch die Rezepte. Wer Kuchen oder Torte aufgetaut hat, sollte diese dann auch verspeisen und nicht ein zweites Mal einfrieren. Rührkuchen halten sich im eingefrorenen Zustand bis zu sechs Monate, alle anderen Rezept Kuchen sollte man nach spätestens drei Monaten verzehren.